Die Jukagiren. Sendung vom 18. Juni 2013

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Foto: Vjatscheslav Schadrin,  Andrjuschkino, „Рагтына Тымкыль с чукотскими мячами“

Mit unserer Sendung “Fremde Heimat” wollen wir die fremde Heimat verschiedener Völker Russlands etwas näher bringen. Von einem oder anderem Volk haben Sie wahrscheinlich gehört oder gelesen. In der Sendung vom 18. Juni waren das Volk der Jukagiren an der Reihe.

Die Jukagiren sind das älteste Volk des Nord-Ost-Asiens.
Einst besiedelten sie ein Gebiet von der Halbinsel Taymyr im Norden bis zum Okhotkischen Meer im Osten und bis zum Baikalsee im Süden.
Heute leben sie hauptsächlich über den Polarkreis in Nordjakutien, zwischen zwei großen Flüssen – Lena und Kolyma.
Die Zahl der Jukagiren laut Volkszählung 2010 beträgt 1600 Personen.
Fast jedes Volk hat eine eigene und eine fremde Bezeichnung. Das Wort Jukagir kommt aus der ewenkischen Sprache : “düke-gir” bedeutet “Leute des Permafrostes”, und im Jakutischen heißen sie – yoke-gir – “Ferne Leute”.
Die Jukagiren selbst nennen sich – je nach Dialekt Odul und Wadul.

Wie kein anderes Volk Sibiriens benutzten die Jukagiren eine originelle piktografische Schrift.

Für diese Sendung hatten wir mit Taisia Wurzer, eine Jukagirin gesprochen. Sie kommt aus Nordjakutien vom Ort Andrjuschkino. Sie lebt mit ihrer Familie in Österreich in der Nähe von Klagenfurt.

I. Teil der Sendung:

II. Teil der Sendung:

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