Unter anderem machen wir Radio – mach mit!

Radiosendungen vorbereiten: interessante Themen aussuchen, Interviewpartner finden, Gespräche führen, Musik raussuchen, schneiden, sprechen – das alles und noch mehr gehört dazu, wenn wir von der Regionalgruppe der Gesellschaft für bedrohte Völker in München unsere Radiosendungen für Radio Lora München vorbereiten. Oftmals entstehen spannende Gespräche, wir bekommen Einblicke in neue Themen, lernen Menschen in verschiedenen Teilen der Welt kennen –

dafür suchen wir Unterstützerinnen und Unterstützer,

die Lust auf Radio, auf Menschenrechte und auf die Welt der indigenen Völker haben!

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Ein Sieg für Gennadij Schtschukin – ein Sieg für die Tundra

Indigene Völker in Nordsibirien

von Merle Brüggemann (aus pogrom / bedrohte Völker, Nr. 313_2019)

Ein historischer Sieg für alle Indigenen der Taymyr-Halbinsel: Der Dolgane Gennadi Schtschukin verteidigte ihre Rechte erfolgreich vor dem russischen Verfassungsgericht

Ein Sieg für Gennadij Schtschukin – ein Sieg für die Tundra

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Kleine indigene Völker im Baltikum fürchten Pipeline-Bau

Umweltzerstörung

von Ulrich Delius (aus pogrom / bedrohte Völker, Nr. 313_2019)

Erdgas soll fließen: aus Russland, durch die Ostsee bis nach Deutschland. Dass dadurch das Überleben vieler kleiner indigener Völker in akute Gefahr gerät, kümmert die Verantwortlichen nicht. Höchste Zeit, dem Drama Aufmerksamkeit zu schenken, das sich ganz in der Nähe Deutschlands abspielt:

Kleine indigene Völker im Baltikum fürchten Pipeline-Bau

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Ohne Gewissen zum Profit

Russland: Business gegen Indigene

von Pavel Suljandziga (aus pogrom / bedrohte Völker, Nr. 313_2019)

Für Kohle, Öl und wertvolle Metalle: Unternehmen setzen sich in Russland über die Rechte indigener Völker hinweg und müssen trotz schwere Menschenrechtsverletzungen keine Strafen fürchten- die Mächtigen und die Justiz decken sie. Die geförderten Rohstoffe verkauft Russland auch nach Westeuropa. Einige beispielhafte Fälle: Ohne Gewissen zum Profit

 

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Auch die RG München der GfbV steht hinter Fridays for Future

Mehr Info: WIR STEHEN HINTER FRIDAYS FOR FUTURE

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Protest gegen Heizkraftwerk

Klimaschützer ketten sich vor dem Münchner Rathaus an

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-klimanotstand-demo-kohlekraftwerk-1.4525730

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Offener Brief an die Versammlung der Kohlunternehmen in der Kemerowo Region, Russland

Am 8. Februar 2019 findet in der Kemerowo Region (Südsibirien, Russland) eine Versammlung statt. Die Versammlung organisierte der neue Gouverneur der Kemerowo Region Ziviljov und lud dazu alle Direktoren der Kohleunternehmen Russlands ein.

VertreterInnen von schorischen NGOs schrieben einen Offenen Brief an alle Versammlungsteilnehmer, den auch BewohnerInnen von neun (9) Orten der Kemerowo Region unterstützten.
Brief an die Versammlung der Kohleunterner in Novokuznezk 8.2.2019

Das Original auf Russisch: hier

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Russia: „People of the Earth, do whatever you can to stop this Genocide“

Appell der Schoren an die Welt (10. November 2016) auf Englisch: Siberians appeal to the world to help save the Shor people

Der Text auf Deutsch: Der Appell auf Deutsch

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Die Schorin Yana Tannagasheva hat beim International Rights of Nature Tribal

während der UN-Klimakonferenz in Bonn teilgenommen und über die Situation ihres Volkes und die aktuelle Umweltzerstörung in der Kemerowo-Region berichtet.

Der Artikel aus: pogrom – bedrohte Völker, Nr. 303 / 2017:

1. Int. Rights of Nature Tribunal, pogrom 303:2017

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Zwischen Verzweiflung und Mut:

Die junge Schorin Yana Tannagasheva will die Umwelt und ihr Volk retten

Zum Text und

Appell an die EU-Außenministerin Federica Mogherini für den Schutz von indigenen Menschenrechtlerinnen. Denn sie sind doppelt bedroht: Als indigene Frauen und Menschenrechtlerinnen!

auf  der Seite der gfbv.de hier:

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Schwarzer Schnee für unseren Strom

Die Förderung von Exportkohle hat in Russland ganze Landstriche in ein ökologisches Notstandsgebiet verwandelt

Katrin Ganswindt, urgewald (Kohlausstieg – weltweit, MISEREOR, Dossier 5-2018)

In Westsibirien, wo über die Hälfte der russischen Exportkohle abgebaut wird, fällt im Winter schwarzer Schnee. Aus Sicht der russischen Regierung lebt verkehrt, wer sich gegen die Schadstoffe aus dem Kohlabbau wehrt. Deshalb macht die NGOs und Aktivisten systematisch das Leben schwer. Trotzdem nehmen die Proteste zu.

mehr: misereor zu schoren dosier 5-2018

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Kleine indigene Völker Sibiriens in Gefahr

Die GfbV hat eine Petition gestartet: 

Protestieren Sie mit uns gemeinsam gegen den Ausverkauf Sibiriens, der Heimat vieler kleinen indigener Völker. Unterschreiben Sie unsere Petition an Ex-Bundeskanzler Schröder:

auf der Seite der gfbv.de hier:

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Russland: SOS von Dolganen, Nenzen aus Taimyr:

Ein Tochterunternehmen des Konzerns Rosneft,  bei dem Ex-BK Gerhard Schröder 2017 in den Aufsichtsrat berufen wurde, erhebt Ansprüche auf die Rentierweidenflächen der Gemeinschaft (russ. Obschtschina) Kara Tumus. Kara Tumus ist eine Kooperative auf der russischen Halbinsel Taimyr im Norden der Region Krasnoyarsk, in der sich Dolganen, Nenzen und andere indigenen Völker zusammengeschlossen haben, um traditionell zu wirtschaften, u.a. Rentierzucht zu betreiben.

Der Artikel aus porgom – bedrohte Völker Nr. 303 / 2017:

 2. Obschina Kara Tumus November 2017

 

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In unserem Blog können Sie noch einmal die Interviews und die Beiträge hören, die wir auf Radio Lora senden, sowie Information über die Kultur und den Alltag der indigenen Völker Sibiriens erhalten. Erfahren Sie mehr über das Projekt zur Erhaltung der itelmenischen Sprache und Kultur. Über unsere bevorstehenden Veranstaltungen lesen Sie im Terminkalender. Viel Spaß auf unserem Blog! Besuchen Sie uns auch auf Facebook.